VISTA

Konzepte
VISTA bietet Ihnen alle Funktionen, die Sie von einer modernen Visualisierung erwarten dürfen. Eine Vielzahl von vorkonfigurierten Bedienelementen, Zugriff über Netzwerk, Dokumentengeneratoren und viele Standardfunktionen.
Dabei ist VISTA hoch modular und lässt sich automatisiert konfigurieren. Erzeugen Sie aus einer einzigen Datenbasis unterschiedliche Bedienoberflächen für unterschiedliche Maschinen-Varianten, für bestimmte Kulturkreise oder mehrere Bedienkonzepte.

Bedienelemente

Eine reichhaltige Auswahl von Bedienelementen deckt alle üblichen Anforderungen einer Bedienoberfläche ab. Dazu gehören z.B. Tasten, Schalter, Anzeigen, Eingabefelder, und Skalen. Die Funktion und das Aussehen der Elemente sind streng getrennt, so dass Sie völlige künstlerische Feiheit in Bezug auf das Aussehen haben, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Ob eine Taste rund, eckig oder anders aussieht wird nur von Ergonomie, Ästhetik und "Corporate Design" bestimmt. Das Verhalten der Elemente ist in "Templates" programmiert und orientiert sich am Verhalten real existierender Bedienelemente wie z.B. einer Taste. Das Aussehen der Elemente wird in "Styles" definiert, die jederzeit an neue Bedürfnisse, z.B. einen größeren Bildschirm, angepasst weren können.
Bedienelemente, die so speziell sind, dass sie nicht aus den bestehenden Templates aufgebaut werden können, können in einer Scriptsprache neu programmiert werden, hier sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Da das Kommunikationskonzept von VISTA ebenso strikt wie einfach ist, sind die Schnittstellen eines Bedienelement-Templates zum Prozess ebenfalls einfach.

Komplexe Bedienfunktionen

Komplexe Bedienfunktionen für standardisierte Abläufe wie z.B. "Format speichern" oder "Chargendokumentation anlegen" sind in Form von Scripten hinterlegt. Neue Funktionen dieser Art können bei Bedarf hinzu gefügt werden. Die Scripte haben Zugriff auf alle Prozessdaten und alle internen VISTA-Funktionen wie OnScreen-Tastaturen oder Benutzerdialoge.
Bedienvorgänge die für den Anwender nicht ohne weiteres verständlich sind oder wobei Sie ihm behilflich sein möchten, können in der Form geführter Abläufe angelegt werden. Dazu werden alle Schritte mit ausführlicher Beschreibung auf HTML-Seiten erläutert, auf denen voll funktionsfähige Bedienelemente direkt eingebettet werden können.
Auch elektronische Checklisten sind möglich, z.B. wenn der Benutzer Dinge tun muss, die durch die Bedienoberfläche nicht erfasst werden können (z.B. mechanische Einstellungen), von ihr aber protokolliert werden sollen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation erfolgt in aller Regel über ein VDMAXML_P-kompatibles Verfahren. Im Zentrum steht dabei ein so genannter Broker, der den Zugriff auf alle Prozessvariablen und internen Dienste koordiniert und so eine abstrakte Datenzugriffs-Schicht schafft. Neue Funktionen können sehr leicht eingebracht werden da sie nur einen Ansprechpartner (den Broker) haben.
Für die externe Kommunikation stehen alle Verfahren zur Verfügung, die das Betriebssystem bietet. Dazu gehören u.a. Netzwerkeinbindung, FTP, Fern-Administration, Web-Server und eMail. VISTA bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Bedienoberfläche komplett von Extern, z.B. über ein Telefonmodem, zu betreiben. Das kann den Kundenservice revolutionieren da nun im Servicefall die Bedienung der Anlage vom Standort des Herstellers aus möglich ist.

Web-Funktionen

Der eingebaute Web-Server ist eine zentrale Komponente von VISTA, da alle interne Dokumentation, Protokolle, Online-Hilfe usw. in Form von HTML-Dokumenten zugänglich gemacht werden. Die interne und die externe Präsentation sind üblicherweise gleich, es entsteht so kein extra Aufwand für die Herstellung und Verwaltung von Web-Dokumenten für den externen Zugriff. Meisterbüro, Qualitätssicherung oder Produktionsplanung können online zugreifen und sich die Dokumente gleich selbst ausdrucken.
Alle vom Web-Server gelieferten Seiten können vom Endanwender entsprechend seiner Bedürfnisse angepasst werden. Das ist insbesondere sinnvoll für Produktionsdokumentation, die gleich druckfertig z.B. mit Logo, Anschrift und Unterschriftsfeld erzeugt werden kann, und für Hilfeseiten auf denen Anweisungen und Hilfestellungen auf den konkreten Betrieb Bezug nehmen können.

DataServer

Externe Geräte wie Steuerungen, intelligente Sensoren oder Aktoren werden mittels eigener Server eingebunden. Diese "DataServer" verwalten jeweils eine Komponente und stellen über den Broker dem Gesamtprozess den Variablenhaushalt zur Verfügung. DataServer gibt es für bestimmte Steuerungen oder Feldbusse. Für spezielle Geräte werden sie von vimacon realisiert. Jeder DartaServer stellt eine abstrakte Schnittstelle dar, die auch von nicht-VISTA Systemen nutzbar ist.

Dokumentengeneratoren

Entsprechend des modularen Konzepts von VISTA werden Dokumente, z.B. für die Produktionsdokumentation, durch Templates und Konfigurationsdaten modular zusammengestellt und zur Laufzeit dynamisch gefüllt. Dies erlaubt es, nach einmaligem Entwurf des Templates das Dokument immer wieder automatisch auf dem neuesten Stand zu halten. Neu hinzukommende Variable werden automatisch aufgenommen, weg gefallene Variable werden nicht mehr angezeigt. Dabei hat der Dokumentengenerator vollen Zugriff auf die Konfigurationsdaten der Visualisierung, zu ggf. mehrspachig angelegten Texten und zu aktuellen Prozessvariablen.

Format (Rezept-) Verwaltung

Die Formatverwaltung erfolgt durch eine eigenständige Komponente, die autonom Formt-relevante Daten sammelt, abspeichert und bei Bedarf wieder in den Prozess einspeist.

Zugangskontrolle

Eine Zugangskontrolle kann für jedes einzelne Bedienelement eingerichtet werden. Die Benutzer- und Rechteverwaltung übernimmt ein eigenes Programm, der Login-Server.

Logger

Logger sind für verschiedene Zwecke vorhanden. Prozessvariablen-Logger schreiben Änderungen an Prozessvariablen mit. Der EventLog registriert wichtige Ereignisse wie das Ein- und Ausloggen, Fehlermeldungen von Komponenten oder ähnliches. Der AuditTrail protokolliert alle Änderungen an elektronisch geführten Dokumenten. Alle Logger sind konfigurierbar und können entsprechend genau an die Erfordernisse des Endanwenders angepaßt werden.

Integration

Die Integration z.B. in übergeordnete Syteme wie MES ist durch die abstrakte Datendarstellung in einem VISTA-System leicht zu realisieren.