VISTA

Komponenten
VISTA bietet Ihnen alle Funktionen, die Sie von einer modernen Visualisierung erwarten dürfen. Eine Vielzahl von vorkonfigurierten Bedienelementen, Zugriff über Netzwerk, Dokumentengeneratoren und viele Standardfunktionen.
Dabei ist VISTA hoch modular und lässt sich automatisiert konfigurieren. Erzeugen Sie aus einer einzigen Datenbasis unterschiedliche Bedienoberflächen für unterschiedliche Maschinen-Varianten, für bestimmte Kulturkreise oder mehrere Bedienkonzepte.

Bedienoberfläche

Basis der Visualisierung ist das so genannte Laufzeitsystem (Runtime), das auf einem Industrie-PC unter Linux oder Windows läuft. Das Laufzeitsystem zeigt die Bedienseiten mit den konfigurierten Bedienelementen auf einem Bildschirm (in der Regel ein Flachbildschirm mit Touch-Screen) an.
Wichtige Features des Laufzeitsystems:
Voll grafische Bedienoberfläche mit frei gestaltbaren Bedienelementen.
Bedienelemente beruhen auf Templates, deren Funktion und Aussehen beliebig geändert werden können.
Netzwerk-basiert, Client/Server Architektur.
Mehrere Bediengeräte an einer Maschine sind möglich.
Interne Komponenten wie Logger, Formatverwaltung usw. sind eigenständige Server.
Sichere Zugangskontrolle mit Password, Dongle oder SmartCard für jedes Bedienelement.
Konfigurierbare Alarme und Meldungen, die angezeigt und aufgezeichnet werden können.
Datenlogger zur Aufzeichnung von Änderungen von Prozessvariablen.
Produktions- und Qualitätsdokumente werden verfälschungssicher gespeichert.
Interne Format (Rezept-) Verwaltung.
Konfigurierbare Datenlogger.
HTML Hilfe, Fehlerhilfe und Reports.
Unterstützt fremdsprachliche Texte und Sprachumschaltung während des Betriebs.
Automatische Konversion von Datentypen und physikalischen Einheiten.
Dokumentengeneratoren z.B. für Produktions-Dokumentation.
Geführte Bedienabläufe für komplexe Gerätefunktionen.
Spezielle Funktionen sind durch Scripte realisierbar.
Vollständig fernbedienbar über Netzwerk oder Telefonmodem.
Webserver für Fernzugriff auf Dokumente über Internet-Browser.
Datenaustausch über Netzwerklaufwerke.
Anbindung von Steuerungen und Geräten über Feldbusse oder proprietäre Treiber.
Es sind Versionen für Linux und Windows 2000/XP verfügbar.
Interne Kommunikation entsprechend der VDMAXML_P Spezifikation.

Web-Server

Alle intern erzeugten Dokumente und einige Standarddokumente wie die Online-Hilfe sind HTML-Dokumente, die durch einen internen Web-Server angeboten werden.
Wenn die Maschine oder das Gerät unter VISTA an ein Netzwerk angeschlossen ist, kann auf alle HTML-Dokumente auch von extern mit Hilfe eines Internet-Browsers zugegriffen werden.
In VDMAXML_P-Systemen kann der Web-Server leicht auf alle Prozessvariablen zugreifen. Dazu werden in das HTML-Dokument legiglich Platzhalter mit dem globalen Namen der Prozessvariablen eingetragen. Beim Aufruf der Seite werden die aktuellen Daten dann in das Dokument eingebettet.
Alle Seiten können durch den Endanwennder leicht an seine Bedürfnisse angepasst werden. So kann er z.B. Dokumente konkretisieren (z.B. statt "Bitte Service rufen" besser "Bitte Service unter Telefon-Nr 123 rufen"), Ausdrucksweisen an seine Gepflogenheiten anpassen oder Übersetzungen korrigieren. Der Web-Server liefert die kundenspezifischen Seiten bevorzugt aus.
HTML-Seiten können Texte der Visualisierung verwenden.
Innerhalb von VISTA können Bedienelemente der Visualisierung voll funktionsfähig in HTML-Dokumente eingebettet werden. Damit sind höchst komfortable geführte Bedienabläufe möglich. Das vermeidet Fehler speziell bei komplexeren Abläufen, z.B. einem Formatwechsel auf einer Produktionsmaschine und es ermöglicht auch weniger geübtem Personal, die Anlage sicher zu bedienen.
Die Kenndaten des Web-Servers:
Eigenständiges Serverprogramm.
Kann über VDMAXML_P standardisierte Kommunikation auf Prozessdaten zugreifen.
Funktionalität über Scripte erweiterbar.
Ersetzt fehlende fremdsprachliche Dokumente.
Unter VISTA können Bedienelemente eingebettet werden..
Visualisierungstexte können sprachabhängig in Dokumenten verwendet werden.
Ohne Anpassung lauffähig unter Linux und Windows 2000/XP.
Einsetzbar in jedem System (Variablenzugriff in VDMAXML_P Systemen).

Datenlogger

Der Daten- oder Prozessvariablen-Logger kann Änderungen von Prozessvariablen autonom überwachen und protokollieren. Die Änderungen werden mit Zeitstempel in einer XML-Datei abgelegt. Der Prozessvariablen-Logger verwaltet seine Daten in so genannten "Channels". Ein Channel ist eine Gruppe von Prozessvariablen, die in eine gemeinsame Datei gelogt werden sollen. Auch das zeitliche Verhalten (Start, Stop) und Speicherort können für jeden Channel separat eingestellt werden. So kann ein Channel alle Sensoren mitschreiben, ein anderer Channel alle Temperaturen usw.
Die Protokolldateien können in die Chargendokumentation einbezogen werden oder über den Web-Server angesehen und ausgedruckt werden.
Die Kenndaten des Prozessvariablen-Loggers:
Zeichnet eine beliebige Zahl von Prozessvariablen auf.
Aufzeichnungen können in so genannten "Channels" gruppiert werden.
Das Verhalten (z.B. Start-Stop) ist über Konfigurationsdateien einstellbar.
Eigenständiges Serverprogramm.
Entsprechend VDMAXML_P standardisierte Kommunikation über XML-Nachrichten.
Ohne Anpassung lauffähig unter Linux und Windows 2000/XP.
Sein Verhalten ist über "Services" steuerbar.
Einsetzbar in jedem System nach VDMAXML_P Spezifikation.

Event-Logger

Der EventLog-Servers sammelt Meldungen über bestimmte Ereignisse aus dem System und speichert sie in einer XML-Datei ab.
Der EventLog-Server von VISTA ist eine Komponente entsprechend der VDMAXML_P-Spezifikation. Ein selbständig arbeitender Server führt die EventLog-Datei und jede andere Komponente im Maschinennetzwerk kann Nachrichten an ihn schicken. Die eingegangenen Nachrichten werden mit Zeitstempel versehen abgespeichert. Die Person, die die Änderung veranlasst hat wird durch den Login-Server festgestellt. Gespeichert wird der EventLog entweder in einem eigenen Archiv oder innerhalb der Chargendokumentation (Batch-Management).
Die Kenndaten des EventLog-Servers:
Eigenständiges Serverprogramm.
Entsprechend VDMAXML_P standardisierte Kommunikation über XML-Nachrichten.
Ohne Anpassung lauffähig unter Linux und Windows 2000/XP.
Sein Verhalten ist über "Services" steuerbar.
Einsetzbar in jedem System nach VDMAXML_P Spezifikation.

Audit-Trail

Der AuditTrail ist eine Art Dokumentation, die speziell durch die Vorschriften des CFR21Part11 gefordert wird. In diesem Dokument müssen alle Änderungen an sogenannten "Electronic Records", also elektronisch gespeicherten qualitätsrelevanten Dokumenten erfasst werden. Der AuditTrail muss Angaben darüber enthalten wann und durch wen welche Änderung veranlasst wurde.
Der AuditTrail-Server von VISTA ist eine Komponente entsprechend der VDMAXML_P-Spezifikation. Ein selbständig arbeitender Server führt die AuditTrail-Datei und jede andere Komponente im Maschinennetzwerk kann Nachrichten an ihn schicken. Die eingegangenen Nachrichten werden mit Zeitstempel versehen abgespeichert. Die Person, die die Änderung veranlasst hat wird durch den Login-Server festgestellt. Gespeichert wird der AuditTrail entweder in einem eigenen Archiv oder innerhalb der Chargendokumentation (Batch-Management).
Die Kenndaten des AuduitTrail-Servers:
Eigenständiges Serverprogramm.
Entsprechend VDMAXML_P standardisierte Kommunikation über XML-Nachrichten.
Ohne Anpassung lauffähig unter Linux und Windows 2000/XP.
Sein Verhalten ist über "Services" steuerbar.
Einsetzbar in jedem System nach VDMAXML_P Spezifikation.

MachineDataBroker

Die interne Kommunikation in einem VISTA-System erfolgt über den Austausch kurzer textueller Nachrichten mit XML-Markup. Mit nur 5 Nachrichtentypen (Subscribe, Unsubscribe, Get, Put und State) kann jeder Client und jeder Server im System jede Prozessvariable ansprechen. Das Kommunikationssystem ist entsprechend einfach, schnell und im Bedarfsfall leicht zu debuggen.
Kernkomponente der Kommunikation ist der so genannte "Broker". Dieser kennt alle Prozessvariablen aller Komponenten und bietet allen Client-Programmen einen einheitlichen Zugriff darauf an. Der Zugriff über den Broker macht das System für die Clients abstrakt. Sie müssen nicht mehr wissen, welche Komponente welche Prozessvariable bedient oder wie die Variable im einzelnen spezifiziert ist. Das Datenformat einer Variablen wird auf dem Transport ohne weiteren Aufwand angepasst und sogar physikalische Einheiten können dabei umgerechnet werden. Die Funktionalitäten von Clients (z.B. der Bedienoberfläche) und Servern (z.B. der Steuerung) sind für die jeweils andere Seite völlig transparent. So können einzelne Komponenten auch ausgetauscht werden ohne eine andere Komponente anpassen zu müssen.
Das Konzept des Brokers ist im Detail in der VDMAXML_P-Spezifikation erläutert. vimacon liefert zur Zeit den einzigen vollständig implementierten Broker nach dieser Spezifikation, der auch in anderen Systemen, ausserhalb von VISTA einsetzbar ist.
Einige Kenndaten des Brokers:
Verbindet sich automatisch mit allen Servern.
Client-Port bedient eine beliebige Zahl von Clients.
On-the-fly Konversion physikalische Einheiten ist möglich.
Automatisches Re-Connect im Falle eines Serverabsturzes.
Debug-Port für ComTest zur Abfrage interner Variablen.
Versionen für Linux und Windows 2000/XP verfügbar.
Einsetzbar in jedem System nach VDMAXML_P Spezifikation.